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Blasmusiktage Angermünde

03. Juli 2010

Uckermärkische Blasmusiktage Angermünde



Heute ist es soweit, der Tag, dem wir schon lange entgegengefiebert haben. Für den wir das Wochenende davor viel geübt haben. Ja, sogar extra in die Uckermark nach Klockow gefahren sind, um zu wissen wie es sich in der Uckermark spielt. Obwohl wir mit dem Wertungsspiel erst um 12.30 Uhr auf dem Program standen, mussten wir wegen der Erledigung einiger organisatorischer Dinge schon um 9.00 Uhr da sein. Das hieß wieder einmal mehr früh aufstehen. Dauert die Autofahrt doch eine Stunde, Heini musste sogar noch früher los, da er wie so oft den Hänger mit all unseren Sachen nach Angermünde brachte. Hier auch einmal ein Dankeschön an ihn. Wir trafen uns also alle an der Klosterkirche in Angermünde, wo erwartungsgemäß schon viel los war. Orchester, Fanfarenzüge und Spielmannszüge waren angereist. Wie es so unter Menschen mit den gleichen Interessen ist, wurde hier und da ein Schwätzchen gemacht. Es wurde sogar mit eingestimmt als für unser Geburtstagskind Christiane Frohloff ein Ständchen gesungen wurde. Die Wartezeit bis zu unseren Auftritt vertrieben wir uns auch damit, den anderen Mitstreitern zuzuhören. Bei so mancher Darbietung wurde uns doch bange. Sie waren sehr gut, das war für uns aber kein Grund zu resignieren. Nein, eher war es ein Ansporn für uns, alles umzusetzen, was wir im Probenwochenende geübt haben und was unser sehr kritischer Dirigent angemahnt hatte. So haben wir uns kurz vor unserem Auftritt eingeblasen und die kritischen Stellen noch einmal durchgespielt. Die große Hitze an diesem Tag war natürlich für die Konzentration nicht förderlich. Zum Glück war die Klosterkirche noch recht angenehm kühl. Trotzdem wäre es gelogen, wenn wir behaupten würden, dass nun nicht doch langsam das Lampenfieber in uns aufstieg. Es ist doch ein ganz anderes Gefühl wenn man weiß, dass diesmal eine Jury zuhört, die jeden falschen noch so leisen Ton oder nicht gespielte Phrasierung hört. Dann war es so weit, wir wurden angekündigt. Das hieß für uns rauf auf die Bühne. Wir hatten 3 Titel vorbereitet. „Die Angelpolka“; „Mexico“ und „Schön ist es auf der Welt zu sein“. Diese Stücke, da sie von der Art her ganz anders waren als alle anderen, brachten viel Stimmung ins Publikum. Da unsere Viertelstunde Spielzeit danach noch nicht rum war entschieden wir uns kurzer Hand dazu auch noch „Eviva Espana“ zu spielen, von uns auch liebevoll „Elvira aus Spandau“ genannt. Natürlich sorgte auch das für gute Unterhaltung beim Publikum und bei uns zur Entspannung, da dieser Titel außer der Wertung lief. Mit nicht definierbarem Gefühl verließen wir dann die Bühne. Nun hieß es wieder warten. Die Bekanntgabe der Ergebnisse war um 18.00 Uhr angesetzt. Also saßen wir noch eine Weile zusammen und genossen nach getaner Arbeit das kühle Bier, dass das Geburtstagskind spendiert hat. Andere konnten auf einer Großbildleinwand das WM-Fußballspiel Deutschland gegen Argentinien verfolgen. Nach dem der erste Jubel über den Sieg beim Fußball verklungen war, ertönten bald wieder neue Jubelschreie bei der Bekanntgabe der einzelnen Ergebnisse. Zu unser aller Erstaunen schnitten wir mit dem Prädikat „sehr gut“ ab. Wir sind zu recht stolz auf unsere Leistung und wissen auch, dass dies ohne unseren künstlerischen Leiter Günter Klimowicz nicht zustanden gekommen wäre.

Publiziert am: Sonntag, 05. September 2010 (4893 mal gelesen)
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